Rayson kommt zu dem Schluss: Ein nicht-diskriminierendes Auswahlverfahren ist so gut wie das andere. Was allerdings unerwähnt bleibt ist die Frage: gut für wen?
Das verlinkte Beispiel ist insofern instruktiv, als es die Unfähigkeit kollektivistischer Gemeinwohlüberlegungen zur Mittelwahl drastisch belegt: es ist sicher trivial, dass der Durchsatz jeder im Grenzlastbereich agierenden Produktionseinheit durch Bildung von Staus nicht weiter erhöht werden kann. Wenn jede Minute ein Kunde verarztet werden kann, dann werden halt 60 in der Stunde verarztet – egal, wie viele vor dem Schalter auf den Arzt warten. Man könnte auch jeden Zweiten oder jeden mit Aktentasche oder jeden mit Brille oder jede Frau oder jeden Schwulen oder jeden Reichen erschiessen oder abführen oder mit einem Gutschein für ein Wochenende mit Britney S. aus der Reihe locken. EGAL: 60 people per hour.
Nicht trivial wäre allerdings der Rechenmechanismus, der bestimmen würde, welche ‘social costs’ durch den einen oder den anderen Auslesemechanismus entstehen können. Denn nicht jede individuelle Minute jedes der Wartenden kostet die Gemeinschaft das Gleiche. Aber selbst diese Differenzierung ist trivial gegenüber der Frage, was jede Warteminute den Einzelnen selber kostet, was es ihn kosten würde, mehrere Plätze (=Minuten) nach hinten delegiert zu werden oder gar als ewig Verdrängter seine Ziele in der Bank aufgeben zu müssen. Ist es sein Todesurteil (weil er seine Spielschulden bei der Mafia nicht rechtzeitig bezahlen kann) oder das für einen geliebten Mensch (weil er den Vorschuss für die Bereitstellung einer lebenserhaltenden Herz-Lungen-Maschine nicht abgewickelt bekommt) oder eine verpasste Sternstunde der technischen Weiterentwicklung, weil er nicht mehr vor Schalterschluss das Geld zusammenbekommt, um so einem ComputerIrren ein Produkt namens ‘DOS’ für ‘nen Apple und ‘n IPod (Scherz!) abzukaufen? Was kostet das alles ‘die Gemeinschaft’? Was den Einzelnen? Wie wird das eine mit dem Anderen verrechnet?
Nein! Solche kollektivistische, statistische Ökonomie ist dumm! Sie vereinheitlicht den Menschen auf “1″. Möge er zappel, wie er will: nur “1″! Mit dieser “1″ zu rechnen ist ein Kinderspiel. Wortwörtlich. Erwachsene spielen ‘Markt’.
Comment / 12-22-2007 / 23:17
Großer Wurf! Aber selbstverständlich geht es auch anders, und auch das wurde von den Autoren, die sich mit dieser Frage beschäftigt haben, untersucht.
Das Beispiel gilt vor allem unter der Prämisse, dass Versteigerungsfahren und ähnliche Dinge aus verschiedenen Gründen ausgeschlossen sind. Und die sind Nichtökonomen im Übrigen nicht besser beizubringen.
Aber ob nun Windhundverfahren, dessen Umkehrung oder Gottesurteil (Verlosung) – alle diese Verfahren machen nichts anderes als einfach nur nach irgendwelchen Kriterien zu selektieren.
Comment / 12-22-2007 / 23:33
Wieso kommst Du dann zu dem (negativ bewerteten) Schluss: “Tatsächlich aber ziehen es Menschen in vielen Situationen vor, aus individuellen Gerechtigkeitsüberlegungen heraus unvernünftig zu handeln.”
Was ist unvernünftig daran, eine Tradition zu bewahren, wenn die Abweichungen von dieser Tradition auch nicht so richtig fett ‘besser’ sind? Ist es nicht das Tolle an Traditionen, das sie (unberechnet + unberechenbar) in etwa so effizient sind wie Traditionen sprengende Verfahren, aber immerhin den Vorteil haben, dass sie als Gewohnheiten zumindest einen gewohnten Erfolgshorizont eröffnen?
Wenn ich kurz vor Weihnachten ein Postamt betrete, kann ich mit einem Blick meine Erfolgschancen kalkulieren, diesen tristen Laden innert 15 Minuten zu verlassen. Gälte ein anderes ‘Recht’, ich würde immer ‘Lotto spielen’ statt erfahrungsgemäss rational zu kalkulieren.
Ökonomische Denker sind Idealisten. Ich halt’s mit dem Pragma.
Comment / 12-23-2007 / 01:43
Aus Sicht der Bank (und von was auch immer, wonach da angestanden wird), ist es sinnvoll, die Schlange zum Verschwinden zu bringen. Nur die kann ja übrigens auch die Regeln dafür ändern.
Und auch der Einzelne sollte sich doch freuen, wenn er davon ausgehen kann, keine Schlange mehr vorzufinden, wenn er hingeht. Oder?
Comment / 12-23-2007 / 02:04
Hey, das ist mal wieder eine Gelegenheit auf einen Rothbardklassiker zu verweisen:
“The Myth of Efficiency”
http://www.mises.org/rothbard/efficiency.pdf
Er schließt jedenfalls mit:
“One group of people will inevitably balk at our conclusion; I speak, of course, of the economists. For in this area economists have been long engaged in what George Stigler, in another context, has called “intellectual imperialism.” Economists will have to get used to the idea that not all of life can be encompassed by our own discipline. A painful lesson no doubt, but compensated by the knowledge that it may be good for our souls to realize our own limits—and, just perhaps, to learn about ethics and about justice.”
Comment / 12-23-2007 / 02:15
Ich stell mir gerade dieses tolle Verfahren in einem kleinen, engen Provinzsupermarkt vor.
Nach den ersten Minuten nach der Einführung: Derjenige, der dann “dran” ist, also vorgelassen werden muss, keilt mit seinem breiten Einkaufswagen an den bereits wartenden Wagen irgendwie vorbei, hebt ihn drüber, fliegt irgendwie über seine Vorderleute, Hauptsache irgendwie nach vorn. Gehake, Geschiebe, Verklemmungen, Bandscheibenvorfälle, Tumult.
Es wird vermutlich nicht lange dauern und niemand will in einer geordneten Schlange vor der Kasse stehen, weil es sowieso nicht zum gewünschten Ziel führt und man zudem pausenlos damit belästigt wird, jemanden vorzulassen.
Also Kommando: “Rückzug” und ein Stück weiter entfernt ohne erkennbare Warteschlange sich in lauernde Wartestellung begeben. Wenn dann ein Kunde an der Kasse endlich bedient wurde, versuchen ca. zehn Wagen aus der Lauerstellung heraus gleichzeitig auf die Kasse zuzuwalzen, weil jeder irgendwie vermutet “dran” zu sein. Vermutet, da niemand mehr weiß, wann jemand “dran” ist, denn eine geordnete Warteschlange gibt es ja nicht mehr.
Die Keilerei wird auch nicht so das Wahre sein und man wird nach kurzer Umorientierungsphase schlicht eine neue Schlange dort bilden, wo das neue Verfahren keine Geltung mehr hat (analog bei der Bank: draußen vor der Bank in einer Schlange warten)…
Comment / 12-23-2007 / 10:45
@hanz
thnX!
Ich liebe die menschliche Selbstorganisation, die jedem ausgedachten Hirniideal irgendwie fit in den Arsch tritt: die Verlagerung der traditionellen Schlangenbildung auf rechtsfreie Räume (‘Draußen vor der Tür’
hat etwas Tröstliches + etwas Poetisches. Und trifft den Kern des Ökonomismus im Kern. Und zwar mitten in die schwellend-neoliberale Schwanenbrust …
Comment / 12-23-2007 / 12:53
@hanz
Ja, total überzeugend. Das System, wie Supermärkte aufgebaut sind, ist ja auch eins, das über alle Selektionsverfahren hinweg optimal ist. Den ketzerischen Gedanken, diese Dinger seien um die Kassen herum so konzipiert, wie sie aus Verkäufersicht für das bislang einzig denkbare System des Schlangestehens am geeignetsten erscheinen, sollte man schnell wieder verwerfen. Der Grundriss kam nämlich mit Moses vom Berg Sinai.
Aber immerhin gut gewählt, das Beispiel: Im Supermarkt ist man schließlich automatisch schon drin in der Schlange, sobald der Einkaufswagen gefüllt ist – es gibt da praktisch keine Aussteigen-Option mehr.
Was die Schlange vor der Bank betrifft: Und wer verhindert, dass an ihr jemand vorbeigeht?
Aber jetzt mal ehrlich, ihr Superlibertären: Was spräche denn gegen Ausprobieren? Wir reden hier doch nicht von einem Gesetz zur Zuteilung knapper Güter, und dass das Schlangestehen der Weisheit letzter Schluss sei, diese hier so wacker implizit vorgetragene Behauptung wundert mich in diesem Umfeld dann doch…
Comment / 12-23-2007 / 13:12
@Rayson
Schlangestehen ist ein Zeichen von Knappheit an Abfertigungspersonal. Knappheiten werden dadurch beseitigt, dass man das knappe Gut vermehrt. Ganz einfach. Und die Praxis regelt, welche Kosten für diese Vermehrung sinnvoller Weise in Kauf genommen werden. In meinem Supermarkt gibt es seltenst Schlangen, die länger als 4 oder 5 Personen sind. Dann wird einfach eine neue Kasse aufgemacht. Das ist eine Frage der Organisation: jeder Mitarbeiter (egal was er sonst macht) kann kassieren.
Bei Monopolen (wie etwa Behördenschaltern) gelten natürlich andere Regeln. Da können einem die Kunden ja nicht einfach genervt fern bleiben. In diesem Falle ist ein Ausprobieren nach mathematisch-statistischen Optimierungsformeln natürlich auch gut am Platze: weil einfache, marktliche Lösungen nicht entstehen, werden halt unintuitive Sozialimen nötig, um die Illusion der Verbesserung zu erzielen.
Kurz: Superlibertäre doktern nicht aufwendig an Symptomen herum, sondern belohnen diejenigen mit verstärkter Inanspruchnahme, die die Ursachen der Symptome kreativ beseitigt haben. Nennt sich Marktwirtschaft.
Comment / 12-23-2007 / 18:47
Ach herrje – aber den Unterschied zwischen der Organisation einer ganz spezifischen Angebots-Nachfrage-Situation mit einem wie so gut wie immer kurzfristig nicht zu behebenden Engpass und der einer generellen Vereinbarung von Handlungsfreiheit, den kennen die Superlibertären aber hoffentlich doch noch?
So richtig klar ist mir allerdings noch nicht geworden, wie in deren Super-Duper-Ideal-System Anpassungsprozesse und Innovationen stattfinden. Offensichtlich nicht dadurch, dass einzelne Organisationseinheiten mal was anderes ausprobieren. Wahrscheinlich gibt es sie wirklich, die unsichtbare Hand, aber wer führt sie?
Comment / 12-23-2007 / 19:18
zum ersten Satz: ich verstehe nicht, was Du mit ‘generelle Vereinbarung von Handlungsfreiheit’ meinst.
zum zweiten Satz: Anpassungsprozesse + Innovationen entstehen durch Beobachtung der Systemnutzer. Das ist ein passives Verfahren (sozusagen die Leidensform – wer nicht richtig hinschaut, muss leiden). Hat einen schlechten Ruf, weil Manager, Politiker + Wissenschaftler immer irgend etwas entdecken, berechnen + verrichten müssen – meist irgend etwas Innovatives, Ungewöhnliches, Aufsehenerregendes, Reformierendes – iss schliesslich deren Selbstbild + gilt als Markenzeichen dieser Berufsstände – Reengeneering in Peranenz. Oder auch: Nieten in Nadelstreifen.
Comment / 12-26-2007 / 01:16
“Generelle Vereinbarung von Handlungsfreiheit” = Märkte.
Märkte sind das Umfeld, in dem viele verschiedene Akteure alle möglichen Dinge ausprobieren. Und warum? Weil sie es können, weil man sie lässt.
Anpassung und Innovation sind deswegen nicht passiv. Da fällt nichts vom Himmel. “Der Markt” macht selbst überhaupt nichts.
Comment / 12-27-2007 / 22:34
Richtig. Die Schwerkraft macht selbst (aus Mangel an einem Selbst) auch niX.
Aber was bedeutet das?
Comment / 12-28-2007 / 01:58
Das bedeutet, dass es “Markt” nur da gibt, wo Menschen etwas tun. Dasselbe gilt für Anpassungen an veränderte Bedingungen und für Innovationen.
Also ist alles das, was für uns heute selbstverständlich ist, mal irgendwann von jemandem ausprobiert worden. Und auf jeden erfolgreichen Versuch kommen zig erfolglose. Warum also, zum Henker, soll es Anlass für eine seltsame Generalkritik sein, wenn ein Ökonom einen Vorschlag macht, wie man eine Warteschlange organisieren könnte?
Ist individuelles Handeln bei euch etwa notwendigerweise autistisch oder darf man auch lernen?
Comment / 12-28-2007 / 08:13
Es geht mir doch gar nicht zuvörderst um die Schlangenauflösung. Du hattest geschrieben:
Dieser generalisierende Zusammenlegung von Vernunft + ökonomischem Denken galt meine Intervention: nur der Markt entscheidet, was vernünftig + effizient genannt werden kann. Eine ökonomisch effiziente Lösung kann unvernünftig sein, eine Gerechtigkeitslösung hoch effizient.
Comment / 12-29-2007 / 00:49
Da stoßen wir wieder auf die Vielschichtigkeit des Begriffes “Vernunft”. Wie ich in einem Kommentar bei uns schon dazu schrieb, hätte “zweckrational” besser das Gemeinte getroffen, mir aber zu blöd geklungen. So bin ich in leider in alle Bedeutungen von “Vernunft” hineingesprungen, die andere in diesem Wort sehen.
Aber wieder: Selbst wenn ich die These akzeptiere, dass letztlich der Markt alles entscheidet, warum soll man sich da bitte vorher keine Gedanken machen dürfen? Individuelles ist im Gegensatz zum Kollektivplanen eine durchaus “vernünftige” Angelegenheit.
Aber wie kann der Markt etwas anderes außer Effizienz entscheiden? Wie soll er entscheiden, was “vernünftig” ist, wenn “Vernunft” etwas anderes als “Effizienz” meint?
Was “gerecht” ist, ist zudem extrem unklar. Meist ist die Forderung nach Gerechtigkeit die erste Ableitung der Forderung nach Gleichheit – “alle gleich” will man nicht, aber irgendwie “gleicher” soll es dann schon werden. Wie kann man unter diesen Umständen zu einer “Gerechtigkeitslösung” kommen?
Menschen entscheiden nicht nur nach Effizienz, sondern auch nach anderen Kriterien, z.B. einer Chiffre namens “Gerechtigkeit”. Methoden, die ein bestimmtes Problem der oberflächlichen Problembeschreibung nach besser zu lösen imstande sind, können solchen vorgezogen werden, die das nicht so gut schaffen. Das liegt daran, dass manche Problemlösung sozusagen ein anderes Problem weckt, das vorher nur im Verborgenen gelauert hat, und das auch noch schwerer zu fassen ist, weil es sich reiner Logik (Vernunft!) entzieht.
Comment / 12-29-2007 / 14:11
@Rayson Mir ging es hauptsächlich um den Rothbardtext, der das Konzept der “Effizienz” innerhalb des “ökonomischen Denkens” kritisiert, weniger um das Warteschlangenproblem.
Vielleicht in eigenen Worten:
Was bedeutet denn “effizient”?
Etwa: diejenigen Mittel einzusetzen, die den geringsten Aufwand versprechen, um ein gegebenes Ziel zu erreichen. Aber dieses “gering” ist eine Bewertung subjektiver und spekulativer Natur. Aus der Handlungssicht ex ante weiß man streng genommen nicht einmal, ob die gewählten Mittel tatsächlich *effektiv* sein werden. Man hofft es lediglich. Und die Bewertung der Mittel im Nachhinein kann auch ganz anders ausfallen als im Vornherein. Selbst die Ziele können sich im Laufe des Handelns ändern wie auch die Bewertung der Mittel. All das deutet darauf hin, dass es sich bei Effizienz um nichts handelt, was irgendwie unabhängig von Zeit, Ort und Akteur feststellbar wäre. Es ist vielmehr etwas Flüchtiges, Wechselhaftes, ein an konkrete Wählende Gebundenes. Und die Ziele der Akteure unterscheiden sich, wie ihre Präferenzen, ihre Bewertung der Optionen/Mittel/Kosten und damit auch, was sie für “effizient” halten.
Anders gesagt: Effizienz ist in diesem handlungslogischen Sinne keine kardinale Ausdehnungsgröße, ist nichts intersubjektiv Aggregierbares, Addierbares, Verrechenbares und damit konfliktfrei Optimierbares. Aber manches “ökonomisches Denken” glaubt oder träumt genau von dieser Möglichkeit. Aber es gibt auch ein “ökonomisches Denken”, das sich bescheidener gibt.
Klar gibt es die: Zeug wieder auspacken, an der Kasse rausdrängeln, verzichten und das dumme Gefühl, Zeit verplempert zu haben. Da haben Menschen schon ganz andere Hürden überwunden. So etwas hat sicherlich Kosten, aber diese Kosten bedeuten nicht den Verlust der Exit-Option, ansonsten müsste man davon ausgehen, dass es gar kein Wählen bzw. Handeln gibt. Denn was ist schon kostenlos? Jedes Wählen bedeutet auch Opfer/verlorene Möglichkeiten also Kosten. Eine Bank unverrichteter Dinge wieder zu verlassen, ist auch nicht kostenlos.
Comment / 01-03-2008 / 17:52
@hanz
So du mir sagen wolltest, dass über Effizienz nur geredet werden kann, wenn sowohl die Ziele als auch die zu ihrer Verwirklichung eingesetzten Ressourcen bekannt (bzw. benannt) sind und unterschiedliche Ausprägungen wenigstens widerspruchsfrei in Rangordnungen ausgedrückt werden können, brauche ich keinen Rothbard, um dieser ebenso richtigen wie trivialen Einsicht zu folgen.
Aus der Logik, dass Effizienzen sinnvoll nicht einfach aggregiert werden können (wie soll das mit Verhältniszahlen auch funktionieren?), folgt übrigens nicht, dass es keine Effizienzbeziehungen von Aggregaten geben könnte.
Aber von diesem kleinen Ausflug in die Welt der einfachen Wahrheiten abgesehen: Gegen wen oder was richtet sich die Kritik?
Was den Supermarkt angeht: Meistens schreibe ich Worte nicht gänzlich ohne Gedanken nieder. So hat auch das “praktisch” in dem von dir zitierten Satz seine Rolle.
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