Komisch, auf Aufforderung iss NĂŒscht! Sonst klau’n'SE wie die Raben …
Alleine elsa hat in einem comment einen Textvorschlag unterbreitet. Der hat mir nun ausnehmend behagt und so habe ich heute (nach meiner tĂ€glichen Phase des kapitalistischen Ausgebeutet-Werdens) die Reste meines kreativen bodys zusammengerafft und eine VerTonUng hingeschludert, die mir auch nach dem zweiten Hören noch angenehm ist. Der Vorschlagenden zu Ohren gehoben + zu FĂŒssen gelegt (man ist ja schliesslich – trotz aller libertĂ€ren Verstocktheit – noch ein gentleman – gerĂŒhrt, nicht geschĂŒttelt …)
Brecht: Die Unordnung der StÀtten
P.S. (nach mehrmaligem prĂŒfenden Hören
das teil iss auch andrĂ© – nicht gewidmet – sondern empfohlen …
Comment / 02-13-2009 / 21:05
…mir sogar noch nach dem dritten, vierten und fĂŒnften
… dann aber, nachdem Du doch (mit der git + so) diesen sehr weiten Bogen um Weills penetranten Jahrmarktssound machst, da will mir plötzlich auffallen: im ‘Dialekt’ hast Du ihn doch, den KlassenkĂ€mpfer ((((-;;; … das heisst: Du hast ihn voll drauf !?! Frage: Kunst oder Wahrheit oder in Wahrheit Kunst ONLY
?
(Nun, ich muss Dich also loben – und Dir DANKen, wie sich das fĂŒr zu Ohren + FĂŒssen gebrachtes/gelegtes ‘gift’ so gehört!)
Comment / 02-14-2009 / 08:26
Noch was:
>>>trotz aller libertĂ€ren Verstocktheit –
Ist mir noch gar nicht aufgefallen. Worin zeigt sie sich und wie ist sie entstanden? Durch die deutliche Unlust seriöser Leser/Kommentatoren etwa, auf ‘gifts’ der Betreiber, musikalisch und/oder textlich, angemessen + lebhaft zu reagieren, anstatt nur zu klauen? Was im Ăbrigen ein unbewiesener Vorwurf ist …
Btw.: Wo bliebe das Diebesgut, bzw., wo kann man es suchen + finden? Im libertÀren Blog-Umfeld?
Comment / 02-16-2009 / 08:16
Apropos “geistiges Eigentum”:
Wie stehen die Freiheitsfabrikanten zum Konstrukt des “Geistigen Eigentums”?
1) Eh klar, das ist Eigentum. Wer meine Ideen stiehlt, ist ein gemeiner Dieb!
2) “Geistiges Eigentum” hat nichts mit Eigentum zu tun. Dabei handelt es sich bloĂ um (staatlich) geschĂŒtzte Privilegien/Monopole!
3) WeiĂ nicht!
4) Hab Angst?
Comment / 02-16-2009 / 09:10
Solange meine Ideen + Ideenprodukte meine 4 WĂ€nde nicht verlassen haben, gilt 1).
Im Internet etc. – also nach dem öffentlich-Stellen gilt 2.).
Comment / 02-16-2009 / 10:30
>>> 2) âGeistiges Eigentumâ hat nichts mit Eigentum zu tun.
Auch nicht mit dem von Kreativen, von KĂŒnstlern, deren spezifisches Produkt wie jedes andere vor Aneignung durch Dritte einen Wert und einen Preis hat? Buttermilch gibts auch nicht gratis – ausser, jemand schenkt sie einem.
(Um gesagt zu haben, dass ich fĂŒr einen geeigneten Schutz auch geistiges Eigentums bin – vor einer Verwertung desselben. Warum soll hier der Hersteller leer ausgehen? Verstehe ich nicht. LibertĂ€re GrosszĂŒgigkeit … oder was?)
Comment / 02-16-2009 / 18:12
@Andreas:
Benjamin Tucker freut sich.
@elsa:
Was passiert mit einem PĂ€ckchen Buttermilch, dass in deinem Eigentum ist, und das dir jemand klaut? Wo ist dein PĂ€ckchen dann?
Was passiert mit einem PÀckchen Buttermilch, dass in deinem Eigentum ist und du öffentlich prÀsentierst, und das mittels einer ominösen Maschine geklont werden kann? Wo ist dein PÀckchen dann?
Kohlearbeiter und Bergbauern wollen auch Einkommen haben… BegrĂŒndet das ihren Anspruch auf Subventionen?
Jemand verbringt Jahre damit, eine bestimmte Kleidung zu entwerfen und prÀsentiert diese nach der Entwicklungsphase öffentlich. Eine andere Person sieht diese Kleidung, lÀsst diese nachmachen und kleidet sich eben so.
Und nun?
Comment / 02-16-2009 / 18:13
Mist, da sind zwei “s” zuviel…
Comment / 02-17-2009 / 20:22
@ WordPresser
Komisch: unter ‘geistigem Eigentum’ verstehe ich persönlich einzig + allein Kopfarbeit im Sinne der originĂ€ren Herstellung fachlicher + literarischer Texte, Musikkompositionen, ‘sog. bildender Kunst’ etc. Hier braucht es m. E. weiter so etwas wie einen Copyright-Schutz, es sei denn, die Produzenten geben ihr Werk von sich aus frei (wie Stefan Blankertz es gerade mit seinem ‘Miriamslied’ tut). Um das aber tun zu können, braucht es u. U. auch einen sog. ‘Brotberuf’, von dem sich leben lĂ€sst.
Comment / 02-18-2009 / 08:19
Woher soll denn dieses “geistige Eigentum” herrĂŒhren ohne gleichzeitig tatsĂ€chliches (Selbst)Eigentum maĂlos einzuschrĂ€nken?
Beispiel:
Stell dir folgendes vor: Du hast ein Blatt Papier in deinem Eigentum.
Weiters hast du sowohl ein “photographisches” GedĂ€chtnis als auch kĂŒnstlerische Fertigkeiten.
Eines Tages gehst du spazieren und siehst ein Bild in einem Schaufenster, das dir gefÀllt und das du dir einprÀgst.
Wie begrĂŒndest du nun, dass du NICHT das Recht besĂ€Ăest, dieses Bild zu Hause aus DEINEM GedĂ€chtnis auf DEIN Blatt Papier zu bringen?
Andere Situation: Dir erzÀhlt jemand eine Geschichte. Diese Geschichte gefÀllt dir und du schreibst sie nieder.
Wie begrĂŒndest du nun, dass du NICHT das Recht besĂ€Ăest, dieses Gedicht zu Hause aus DEINEM GedĂ€chtnis auf DEIN Blatt Papier zu bringen?
“Um das aber tun zu können, braucht es u. U. auch einen sog. âBrotberufâ, von dem sich leben lĂ€sst.”
Das ist fĂŒr die Betrachtung, ob etwas rechtmĂ€ssig ist oder nicht irrelevant.
Die Menschen in Ă€rmeren Regionen der Erde könnten das ĂŒbrigens auch als BegrĂŒndung dafĂŒr nĂ€hmen, den Menschen in reicheren Regionen soviel ihres Eigentums wegzunehmen, bis sie selbst davon auch leben könnten…
Comment / 02-18-2009 / 08:23
Zusatz:
Die WillkĂŒr in der Definition von “geistigem Eigentum” zeigt schön auf, dass es sich hier nur um ein erdachtes Konstrukt fĂŒr mit Gewalt durchgesetzte Privilegien handelt… Monopol um des Monopols Willen.
“unter âgeistigem Eigentumâ verstehe ich persönlich einzig + allein Kopfarbeit im Sinne der originĂ€ren Herstellung fachlicher + literarischer Texte, Musikkompositionen, âsog. bildender Kunstâ etc.”
Jeder versteht darunter ergo etwas anderes…
Es wĂ€re ĂŒbrigens nett, wenn du meine Fragen beantwortest (bedenke die von dir genannten “Werte”!
).
Comment / 02-18-2009 / 10:09
Wenn ich in solchen ZusammenhĂ€ngen wie hier das Wort GEWALT lese (vergl. Bodo WĂŒnschs: “Ihre physische PrĂ€senz allein besetzt einen (geografischen) Ort. Das IST Gewalt gegenĂŒber allen anderen, die nicht exakt diesen (geografischen) Ort beanspruchen können.”
– kann ich nur entweder lachen oder weinen; fehlt noch der Hinweis, dass diese wiederum GEWALT gegen mich ausĂŒben, wenn ich nicht – nur formaliter natĂŒrlich – auf Verhandlungen wg. Daseinsberechtigung mit ihnen drĂ€nge. Nein, ich halte es fĂŒr mein Grundrecht qua Geburt, einen (örtlichen) Platz zu beanspruchen und fĂŒr eine bare Notwendigkeit, ihn mit Anderen zu teilen – btw.: auf der Basis von Werten und nicht von ‘Rechten’, die m. E. nicht zu behaupten sind.
Ja, nett wĂ€re das schon – aber ob es auch sinnvoll und/oder dienlich wĂ€re
… ? Zumal sie m. E. keine echten Eigentumsfragen aufwerfen, solange keine gewerbsmĂ€ssige Verwertung (der Kopie eines fremden Bildes oder einer fremden Geschichte) vorgesehen ist, bzw. unternommen wird.
ZurĂŒck nach oben:
Versteh’ ich nicht.
Comment / 02-18-2009 / 21:03
“Wenn ich in solchen ZusammenhĂ€ngen wie hier das Wort GEWALT lese (vergl. Bodo WĂŒnschs: âIhre physische PrĂ€senz allein besetzt einen (geografischen) Ort. Das IST Gewalt gegenĂŒber allen anderen, die nicht exakt diesen (geografischen) Ort beanspruchen können.â) – kann ich nur entweder lachen oder weinen; fehlt noch der Hinweis, dass diese wiederum GEWALT gegen mich ausĂŒben, wenn ich nicht – nur formaliter natĂŒrlich – auf Verhandlungen wg. Daseinsberechtigung mit ihnen drĂ€nge. Nein, ich halte es fĂŒr mein Grundrecht qua Geburt, einen (örtlichen) Platz zu beanspruchen und fĂŒr eine bare Notwendigkeit, ihn mit Anderen zu teilen – btw.: auf der Basis von Werten und nicht von âRechtenâ, die m. E. nicht zu behaupten sind.”
Bedenke zunÀchst, was GEWALT bedeutet bzw. versuche diese zu definieren.
Begriffe werden von unterschiedlichen Menschen unterschiedlich verwendet bzw. mit unterschiedlichen kognitiven Konstrukten assoziiert.
Viele abstrakte Begriffe leiden besonders unter dieser InterpretationsabhÀngigkeit: Macht, Herrschaft, Politik, Gewalt, Aggression usw.
“Ja, nett wĂ€re das schon – aber ob es auch sinnvoll und/oder dienlich wĂ€re
⊠? Zumal sie m. E. keine echten Eigentumsfragen aufwerfen, solange keine gewerbsmĂ€ssige Verwertung (der Kopie eines fremden Bildes oder einer fremden Geschichte) vorgesehen ist, bzw. unternommen wird.”
Worin besteht denn deiner Ansicht nach der EXAKTE Unterschied zwischem etwas “GewerbsmĂ€ssigem” und etwas “Anderem”?
Weiters: Du bist also der Ansicht, dass Person A solange z.B. selbstgeschriebene Kopien einer Geschichte (die (angeblich) von Person B stammt) verbreiten darf, solange er dies nicht “gewerbsmĂ€ssig” tut?
“Verstehâ ich nicht.”
Es geht um die auch von dir benutzte BegrĂŒndung, dass das Ăberleben können relevant wĂ€re im Bezug auf eine rechtliche Diskussion.
Es ist m.E. hierfĂŒr völlig irrelevant, ob jemand von seinen Werken leben kann oder nicht bzw. begrĂŒndet das in keinstem MaĂe einen Rechtsanspruch anderen gegenĂŒber.
1) Wer seine Ideen direkt oder indirekt (ĂŒber Dritte) in die Welt posaunt, muss damit leben, dass andere sie in sich aufnehmen. Er hat darauf basierend kein Recht, andere danach in ihren Handlungen einzuschrĂ€nken.
2) Wer mittels seiner Werke leben will, soll mit denjenigen, denen er seine Werke direkt ĂŒberlĂ€sst, VertrĂ€ge abschlieĂen. Personen, mit denen er keinen Vertrag hat, kann er jedoch nicht belangen. Siehe 1)
Comment / 02-18-2009 / 22:19
>>> Bedenke zunÀchst, was GEWALT bedeutet bzw. versuche diese zu definieren.
Gut. – Bedacht, definiert, physisch, psychisch, auf Sachen bezogen … hat alles nicht geholfen (-; …
>>> Viele abstrakte Begriffe leiden besonders unter dieser InterpretationsabhÀngigkeit.
Ja, SIE leiden *g* – und ich (im oben genannten Kontext) unter ihnen. Begreiflich? Nein? Eben.
>>> Du bist also der Ansicht, dass Person A solange z.B. selbstgeschriebene Kopien einer Geschichte (die (angeblich) von Person B stammt) verbreiten darf, solange er dies nicht âgewerbsmĂ€ssigâ tut?
Richtig. Ein materieller Gewinn daraus kommt m. E. nur dem Urheber zu, dessen geistiges Eigentum nicht ohne seine Zustimmung ver-wertet werden darf, es sei denn, ein Agent tut es in seinem Namen …
>>> Es ist m.E. hierfĂŒr völlig irrelevant, ob jemand von seinen Werken leben kann oder nicht bzw. begrĂŒndet das in keinstem MaĂe einen Rechtsanspruch anderen gegenĂŒber.
Das stimmt; nur soz. ‘ausschmĂŒckend’ war diese Bemerkung gedacht – vielleicht nur, um mal instinktiv die Serie der ‘Behauptungen’ zu unterbrechen (-; … ?
1) + 2) = in Ordnung – wenn Du es unbedingt so formulieren musst … d. h. auf den libertĂ€r unumgĂ€nglichen Vertragsbegriff hinaus willst … bitte!
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