Vorlesen

Über che habe ich realisiert, dass Adorno vor 40 Jahren gestorben ist. Möge er in Frieden ruhen – wenn das auch bei einem unruhigen Geist wie Adorno in höchster Dialektik zu verstehen ist und, darüber hinaus,  die gesellschaftlichen Zustände, derer er in seinem spekulativen Denken im Begriff habhaft werden wollte, sich täglich mehr bemühen, diesen in all ihrer Negativität sich inniglich anzuschmiegen. So, wie Metzger, nachdem er Adorno für sein “Das Altern der neuen Musik” schalt, er habe kein rechtes Auge für die neuen Tendenzen und Produkte der seriellen Produktion, Jahre später zugeben musste, dass Adorno aufgrund nur einer sehr schmalen Kenntnis der tatsächlichen Produktion doch durch die Kraft seines Denken genau das trefflich diagnostiziert habe, dessen die Komponisten sich dann in der Folge tatsächlich  schuldig gemacht haben am emphatischen Begriff der Neuen Musik.

Einem solchen Denker des Negativen muss es schon richtig auf den Keks gegangen sein, wenn sein theoretisches Geunke von der gesellschaftlichen Realität als Gussform verwendet wurde … in diesem Sinne: stay tuned!

Ein wenig zur Einführung in’s Biografische + Klimatische: hier …