Am 21ten Dezember 2008 sollte gestartet werden. Stefan ist auch gestartet, ich ein wenig (wie immer zu unsystematisch) … tja, ausser Spesen fast niXX gewesen. Aber zur Aufmunterung (die ich z.Zt. ganz arg brauche!), nochmal das immer noch tolle Programm:
Themenvorgabe:
A. Erkenntnis: Winter/Frühjahr
01. Private Erkenntnis (Entdeckung des ureigenen Interesses)
02. Strukturelle Erkenntnis (Der Mensch lebt nicht allein …)
03. Prognostische Erkenntnis (zwischen Hyperrationalität + Lebenserfahrung)
04. Gesellschaftliche Erkenntnisproduktion (Kulturindustrie)
B. Handeln: Frühjahr/Sommer
05. Privates Handeln (Der Markt des Alltags)
06. Gesellschaftliches Handeln (Der sterbende Markt)
07. Utopisches Handeln (Gibt es kein richtiges Handeln im Falschen?)
07. Ideologische Handlungsproduktion (Die Gutmenschen-Garotte)
C. Verändern: Herbst/Winter
09. Warum ‘verändern’? (Die Faszination der Freiheit)
10. Was ‘verändern’? (Wann bin ich frei?)
11. Potentiale und Grenzen der eigenen Utopie (Welche Freiheit darf ich predigen?)
12. Stabilitätsfragen existierender und utopischer Systeme (Chaostheorie)
So, das musste mal sein. Und jeZZe das Ränzlein geschnürt + weiter (nicht ‘so’, sondern ‘besser’!) …
P.S. Ein guter Anfang wäre doch, wenn jeder Berufene sich Stichworte oder -sätze einfalle liesse, die etwas konkretes Fleisch an den einzelnen Positionen anbrächte – sozusagen eine Formulierung des Problems, das zu bedenken wäre – oder eben die Vermutung, dass there’s no problem at all …
Comment / 11-09-2009 / 12:30
Vielleicht war’s ja und isses bloss anarchische Programm_verweigerung? Oder es waren die (auf)flammenden Gutmenschen-Marotten aus dem Leben der Anderen, die misanthrope und andere Momente bis zur Sprachlosigkeit dehnten … ?
Ich vermute ja eigentlich die echte Kriiiiiiiiiiiiise (des Kapitalismus’
als Gedankenkiller im Kopf des gemeinen libertären Denkers und als Fallbeil für’s Programm. Dabei hat doch der projektzuhörige Michael Kastner (wo isser?) ordentlich draufgehauen auf die ‘Arschkrampen’ der kapitalistischen Kreditnehmer (und dann auch noch auf die staatlichen Allesverschrotter)! Während der ebenfalls projektzugehörige Bodo Wünsch (wo isser?) berauscht das gute Leben pries, das uns Discounter im Verein mit Lebensveredelungsperformern bescheren! Und während der wiederum ebenfalls projektzugehörige Stefan Blankertz sich in schöner Strenge ans Motto hielt, das über’m Fabrik-Tor hängt, hast Du, lieber Andreas, nach der Devise ‘Öffnet die Spinde!’ auch mal die Türen ausgehängt und systematisch subjektive Frischluft reingelassen …
Also, ich als Konsumentin des intern und auch gastweise Produzierten (hanzens!) kann mich eigentlich nicht beklagen … weiss gar nicht, was Du plötzlich hast
))) ?
Comment / 11-09-2009 / 18:08
liebe konsumentin
der fabrikherr muss lange vor dem ersten kunsumenten die finger auf gefühlte wunden legen (‘paranoid sein’- Goldratt/TOC): wenn erst der umsatz stagniert und die kundschaft mit den fingern+mäusen abstimmt, ist die notwendige zeit zur innovation bereits verspielt.
auch für den nutzer kostenlose amüsierbetriebe wie der unsere müssen so tun, als hinge vom wohlergehen der kunden die eigene existenz ab …
Comment / 11-09-2009 / 20:29
lieber fabrikant,
diese ff muss so tun (als ob)? bitte nicht! das wäre arglistige täuschung. aus ihren produkten (und obigen worten) ergibt sich von selbst, dass ihre existenz nicht von käufern abhängt …
Comment / 11-09-2009 / 22:37
von käufern nicht. aber von menschen, die ihre lebenszeit gegen wortkonstruktionen tauschen – einen teil zumindest, einen kleinen
das ist der unterschied von tausch und kauf. der tauschcharakter verändert sich, wenn’s nicht um geldbasierten tausch sich handelt, sondern um naturaltausch. die geldabstraktion mildert sich, das ursprüngliche bedürfnis mit seinen subjektiven flügeln (engel, gell …
wird im geldinkommensurablen tausch noch bewahrt.
Comment / 11-10-2009 / 20:38
nachtrag (zu ganz oben): ganz plötzlich isses mir ein bedürfnis, mich für das namentliche ‘aufrufen’ von ff-autoren zu entschuldigen: sorry, das war eine unangebrachte einmischung in belange, die mich als leserin nichts angehen.
‘Und jeZZe das Ränzlein geschnürt’, kann höchstens ein mitautor fordern
…
Comment / 11-11-2009 / 08:13
… oder eine leserin, die eine bestimmte denke und den dahinter stehenden denker hier vermisst.
Comment / 11-11-2009 / 18:09
… meinst du die mit der stabilen nachfrage nach denk-, bzw. lernstoff der sublimeren art? nein, die darf das am wenigsten, die nervt. zu allem und jedem muss die was ins kommentarfeld schreiben, und obwohl die gern mitdenkt, kapiert die doch nix, verfährt nach dem busch-motto: ‘oft ist das denken schwer, indes, das schreiben geht auch ohne es’ – und widerspricht auch noch! das muss man sich vorstellen! der geschieht doch ganz recht, dass eine bestimmte denke von den dahinter stehenden denkern hier kaum mehr angeboten wird
.
nee, du, die sollte sich fragen, warum das so ist … und vor allem: wie weit und wie lang sie’s noch treiben will. soll doch twittern und followen und retweeten (wie sie, die absenten) …
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