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Na da freuen sich die Klimaskeptiker aber so richtig: der verkündete Wärmekollaps der Erde ist nur ein grosser fake!

Leider wird in solchen ideologischen Pamphleten immer mit einer Verwechslung von Wahrheit und Richtigkeit gearbeitet. Wohl mag es wahrscheinlich sein, dass die belauschten Klimatologen gefälschte Daten und manipulierte Auswertungen benutzt haben und weiter benutzen werden. Aber: das ist der Tatbestand der Lüge, der wissenschaftsethisch bedenklichen Einflussnahme ideologischer Positionen. Was aber aus diesem Rummel nicht zu keltern ist, ist eine Antwort auf die Frage, ob die Behauptung der Klimakatastrophe nun richtig oder falsch ist. Eine Wahrheit (im Sinne von Richtigkeit) kann auch erlogen sein.

Einstein hatte in seinem errechneten Modell vorausgesagt, dass Masse Licht ablenkt. Der praktische Beweis wurde durchgeführt – der Siegeszug der Relativitätstheorie wurde so massiv in Gang gesetzt. Doch:  “Erst bei späteren Überprüfungen zeigte sich, dass die Messfehler bei diesem Experiment ebenso groß waren, wie die gezeigte Ablenkung.” Der Beweis war also ein fake – inwieweit die Veranstalter des Beweises das wirklich gewusst haben, wird im Dunkel des Nichtwissens bleiben. Aber selbst wenn sie das Schlagende des Beweises erlogen haben, so ist doch das Bewiesene unabhängig von dieser offenen Frage wahr.

Eine moralische Diskreditierung der Klimahysteren mag die angemessene Folge sein – nicht jedoch das selbstgefällige Gemurmel der Klimaskeptiker: die Wahrheit über’s Klimaschicksal ist nach wie vor unentscheidbar. Man sollte vielleicht nur in Überlegungen eintreten, wie einem globalen Paradigmenwechsel am besten zu begegnen sei: von wissenschaftlich-politischen Ideologien kollektiv getrieben oder auf die Beweglichkeit und den Überlebenswillen kleiner überschaubarer Systeme vertrauend: Seid Bienen wie die Fliegen!” …