… dass es eigentlich nichts zu sagen gibt.
es sei denn, dass die behauptung, dass es etwas gäbe, das zu sagen wichtig sei, dadurch bewiesen werden könnte, dass der kommunikation als solcher ein stellenwert gegeben werden könnte, der die vergeblichkeiten des kommunikativen versuchs zum gelingen desselben schärfen und verwandeln könnte; der also aus dem scheitern den hauptgewinn machte.
allein weil’s den ökonomiespiessern auf’n geist ginge, wenn sie denn einen hätten: scheitern ist der gewinn.
gewinnen ist irgendwie langweilig geworden (nicht aus gewöhnung an’s gewinnen, beileibe nicht!): weil es die simpelste taktik ist, zu überleben.
Comment / 01-26-2010 / 03:24
Hallooooo!!!!
Comment / 01-26-2010 / 07:06
jaaaah, “scheitern ist der gewinn” und der beweis für die richtigkeit des falschen.
und was wäre demnach der verlust? es gibt keinen! nur der ökonomiespiesser wird ihn be_ziffern …
Comment / 01-26-2010 / 20:43
p.s.: davon abgesehen: ich z.b. bin regel_recht scharf auf’s kommunizieren, also bin ich auch interessiert an einer inhaltlichen und mengen_mässigen ver_schärfung des kommunikations_wesens zugunsten von erkenntnis_gewinnen: ‘schöner scheitern’ als end_ziel + rein_gewinn (; !
doch es gibt ein problem, das solches scheitern allmählich verunmöglicht: in konkurrenz zu den blogs sind platt_formen entstanden, die den kommunikativen fluss der gedanken und wörter auf eine bestimmte anzahl von an_schlägen zu begrenzen wissen und darin äusserst erfolg_reich sind: twitter & co. und so. kann es sein, dass es sich hierbei um einen anschlag auf’s bewährte scheitern_können handelt … ?
hmm. denn am gebrauch der methode sind gewisse verdächtige effekte ablesbar; zunächst quantitativ: die umfangreiche erhebung des banalen auf die ebene schriftlich-kommunikativer bedeutungs(schein)schwangerschaften (‘halloooooo !!!!’
oder aber, ‘qualitativ’ jetzt, denk_sportliche ertüchtigungsversuche zum aphoristiker.
bange frage also: scheitert am ende das denk_scheitern (oder: scheiter_denken?) an der konkurrenz (; … ?
(sorry auch, andreas, dein beitrag hat mich eben umgetrieben und weitergetragen, als im rahmen vorgesehen. und, ja: hallooooo, kaliiiiiiiiif! liegst ja voll im trend
)
Comment / 01-26-2010 / 21:59
http://www.youtube.com/watch?v=3DDOE8ve1Yw
Comment / 01-26-2010 / 22:49
schöööön! I remember …
‘die grösste offenbarung ist die stille’, sagt laotse, und das stimmt so auch. hab’s nämlich getestet: auf länger offenbart auch sie, dass scheitern der gewinn ist
…
Comment / 01-28-2010 / 10:36
na generalisieren würde ich das nicht, dass Scheitern Gewinn wäre
.
http://www.youtube.com/watch?v=_3YNjQL-j0A
Wie’n Gewinner sieht die kleine Gazelle jedenfalls nicht aus. Ok, ihr Scheitern ist Gewinn, aber für den anderen.*
Oder wenn anders herum der Gepard zu oft hintereinander scheitert, dann ist der Akku irgendwann leer, alle Fette und Kohlenhydrate verbrannt. Keine Energie mehr für die lebenserhaltene, potentiell neue Energie verschaffende nächste Jagd. Ende. Aus. Der Tod als Hauptgewinn? Im Grunde sind ja nicht die Taktiken des Überlebens langweilig (die sind so bunt wie ein Regenbogen), sondern der überall verbreitete Überlebenswille oder Überlebensinstinkt. Der kennt nur eine Richtung: Immer weiter, immer weiter.
—
*Wobei nun vereinzelte “Ökonomiespießer” zumindest für die menschliche Gesellschaft (bei Tieren wird es so etwas auch geben, vermute ich mal) konstatieren, dass auch Fälle möglich sind, in denen der Erfolg des einen *nicht* an der Niederlage des anderen geknüpft ist, also reziproker Gewinn, reziprokes “Mehr” möglich ist.
Comment / 01-29-2010 / 23:45
Es darf auch Spaß machen
Comment / 02-01-2010 / 18:38
Der Scheiterhaufen als Gipfel des Erreichbaren?
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