Er sah seine Mutter sterben, blieb bei der Leiche, stundenlang, tagelang, am Ende hörte ein Nachbar sein Schluchzen: Das tragische Schicksal eines Fünfjährigen erschüttert das baden-württembergische Heidenheim. Hätte das Drama durch mehr Wachsamkeit der Behörden verhindert werden können? (Spiegel-Online)
Familie, Nachbarschaft, Freunde … all’ diese Hoffnungen auf den Nächsten: kulminiert in der wachen Behörde?
Eine solche Formulierung scheint nicht mehr weh zu tun. Und dieser fehlende Schmerz ist das Schlupfloch, durch das ‘der Staat’ seine symbolische + damit tatsächliche Macht erhält (ohne praktisch (wirkungs)mächtiger zu sein als fehlende Verwandte oder fehlende Familie). Der Staat als Platzhalter erträumter Sozialität: GROTESK!!!
Comment / 03-03-2010 / 02:48
Ist auch ein Beispiel dafuer, das nette Nachbarn manchmal nicht von Vorteil sind. Ein ruepelhafter, versoffener Nachbar haette wohl oefter mal das Jugendamt oder so auf die Mutter gehetzt. Anderer seits .. solange Zeit .. man muss der Voll gewesen sein, wenn er solange gebraucht hat um nuechtern zu werden.
Was ist ..!? Ich habe durch nur eine logische Theorie verfasst. Die muss ja nicht stimmen.
Pingback / 03-28-2010 / 01:56
[...] noch die Bücher empfohlen, durch die großen technokratischen Strukturen des Verlagswesens hat eben so groteske Ergebnisse wie sie ein solcher Prozess immer hat. Am Ende steht das allsehende Auge und die alles kontrollierende Maschine. Und die Bücher? Na, [...]
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