Eines der wichtigsten libertären Bücher ist jetzt online abrufbar: “Das libertäre Manifest” von Stefan Blankertz. Das liberäre Manifest ist in seiner Art einzigartig, da es die ökonomischen Ansätzte der österreichischen Schule mit soziologischen und systemtheoretischen Ansätzen verbindet.
Da dies jetzt vielleicht etwas akademisch oder gar abgehoben klingt, sei darauf hingewiesen, daß dies keineswegs der Fall ist. Die meisten Thesen werden anhand von realen Beispielen verdeutlicht. Stefan Blankertz’ Schreibstil verwendet keinen technokratischen Ökonomenjargon oder gar ein abgehobenes Soziologedeutsch, sondern eine Sprache, mit deren Hilfe die Kernthesen des Libertarismus herausgearbeitet werden:
- Natur und Gesellschaft
- Staatsentstehung
- Etatismustheorie
- Armutsproduktion
- Erbe-Umwelt-Diskussion
- Gewaltproduktion
- Liberalismus-Anarchismus-Marxismus
- Libertäres Programm
- Gibt es eine Chance für eine anti-etatistische Kritik? Wie könnte ein libertäres Programm aussehen, das die Lehren der Vergangenheit berücksichtigt?
Das libertäre Manifest ist auf eine wohltuende Art undogmatisch. Im Stefan Blankertz’ Manifest werden nicht gebetsmühlenartig libertäre Mantras vorexerziert, sondern es wird versucht, Erklärungen für Phänomene zu liefern, die die meisten Menschen belasten. Es ist kein Haßbuch gegen Etatisten, aber es erklärt, warum staatliches Handeln nicht zu den Lösungen führt, die es verspricht.
Wer mit den Thesen nicht einverstanden ist, wird nicht abgekanzelt oder gar verdammt. Das Manifest ist eine Einladung zur Diskussion. Auch Gegner libertärer Ideen werden darin viele interessante Denkanstöße finden. Der Text wurde so aufbereitet, daß er kapitelweise als PDF heruntergeladen werden kann. Für jedes Kapitel wurde die Möglichkeit zur Kommentierung und Diskussion angelegt.
Wir, die Betreiber der Freiheitsfabrik, würden uns wünschen, daß eine lebhafter Meinungsaustausch um das libertäre Manifest stattfindet.
Viele Grüße
Michael Kastner
Pingback / 03-24-2007 / 13:54
[...] Naja, offenbar noch nicht ganz online, zumindest funktionieren bei mir die Links noch nicht, aber es ist zumindest die Absicht unserer Kollegen von der Freiheitsfabrik, das Buch von Blankertz online zu stellen. Jedem, der es noch nicht gelesen hat, ist das Buch sehr zu empfehlen, nicht nur weil es einen ziemlich dialektischen Ansatz hat. [...]
Comment / 03-24-2007 / 21:06
Bei mir kommen da nur Fehlermeldungen!
Pingback / 03-27-2007 / 15:34
[...] Das Libertäre Manifest von Stefan Blankertz ist dankenswerterweise auf den Seiten der Freiheitsfabrik jetzt zum Herunterladen online gestellt! Besonders erfreulich auch, dass die Freiheitsfabrikanten zur Belebung der libertären Theoriedebatte zu diesem ausgesprochen anregenden und interdisziplinären Standarwerk auch eigens ein offenes Diskussionsforum eingerichtet haben. Höchste Zeit, dass unter Libertären einmal wieder Kopfarbeit geleistet wird und nicht nur eine fruchtlose “Bündnis- und Strategiedebatte” die nächste jagt, und wir das Warum dabei völlig aus den Augen verlieren. [...]
Comment / 04-02-2007 / 09:50
Was für ein Haufen von verwirrendenden Aussagen. Ich hatte eigentlich gedacht, ich würde zum Thema ‘Staatsentstehung’ eine historische Abhandlung mit historischen Quellen bekommen, die die Aussagen des Autors beweisen, der Staat sei z.B. aus dem Feudalismus und der Sklavenhaltergesellschaft entstanden. Aber Fehlanzeige! Stattdessen nur ein Haufen unbewiesenem Pseudo-Theoriegefasels, auf das man nichts zu geben braucht.
Comment / 09-16-2007 / 18:34
Es ist mal wieder nicht mehr online. Habt Ihr es runtergenommen?
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